The National Times - Tesla steht in Kalifornien Behörden-Klage wegen Diskriminierung bevor

Tesla steht in Kalifornien Behörden-Klage wegen Diskriminierung bevor


Tesla steht in Kalifornien Behörden-Klage wegen Diskriminierung bevor
Tesla steht in Kalifornien Behörden-Klage wegen Diskriminierung bevor

Dem US-Elektroautobauer Tesla steht eine Klage einer kalifornischen Aufsichtsbehörde wegen Vorwürfen rassistischer Diskriminierung und Belästigung am Arbeitsplatz bevor. Der von Technologie-Pionier Elon Musk gegründete Konzern erklärte am Mittwoch, dass die Behörde für Fairness am Arbeitsplatz und Wohnungsmarkt (DFEH) eine Zivilklage einreichen will. Der Schritt folgt demnach nach dreijährigen Ermittlungen zu Vorkommnissen im Tesla-Werk in der kalifornischen Stadt Fremont zwischen 2015 und 2019.

Textgröße ändern:

Mehrere Mitarbeiter und Ex-Mitarbeiter von Tesla haben Vorwürfe der rassistischen Diskriminierung und sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz erhoben. So geben mehrere Frauen an, von männlichen Kollegen unangemessen berührt worden zu sein. Im vergangenen Oktober verdonnerte ein Geschworenen-Gericht Tesla zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 137 Millionen Dollar (120 Millionen Euro) wegen rassistischer Vorkommnisse in dem Werk in Fremont. Tesla wurde unter anderem vorgeworfen, trotz Hinweisen nichts gegen die Beleidigungen unternommen zu haben.

Mit Blick auf die bevorstehende Klage der kalifornischen Aufsichtsbehörde wies Tesla solche Vorwürfe am Mittwoch entschieden zurück. "Tesla stellt sich strikt gegen alle Formen der Diskriminierung und Belästigung", erklärte das Unternehmen. Mitarbeiter, die Kollegen rassistisch beleidigt oder in irgendeiner Weise belästigt hätten, seien stets abgestraft und entlassen worden.

"Ein Unternehmen wie Tesla anzugreifen, das so viel Gutes für Kalifornien getan hat, sollte nicht das vorrangige Ziel einer staatlichen Behörde mit staatsanwaltlicher Befugnis sein", erklärte der Autobauer.

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Kanada verkündet Zölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte Autoimporte aus den USA

Kanada hat Zölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte Autoimporte aus den USA verkündet. Die Maßnahme betreffe alle aus den USA importierten Fahrzeuge, die nicht durch das nordamerikanische USMCA-Freihandelsabkommen von 2020 abgedeckt seien, erklärte Kanadas Premierminister Mark Carney am Donnerstag. Kanada reagiert damit auf US-Zölle in gleicher Höhe, die am Donnerstag in Kraft traten.

Trump über seine Zölle: "Der Patient lebt" - US-Handelsminister verhandlungsbereit

US-Präsident Donald Trump hat seine weltweiten Zölle mit einer riskanten, aber notwendigen medizinischen Operation für die heimische Wirtschaft verglichen. "Der Patient lebt und erholt sich", schrieb Trump am Donnerstag in Großbuchstaben auf seiner Onlineplattform Truth Social. Seine Prognose laute: Der Patient werde künftig "stärker, größer, besser und widerstandsfähiger" sein. Unklar ist, wie verhandlungsbereit die US-Regierung ist.

Trump über seine US-Zolloperation: "Der Patient lebt"

US-Präsident Donald Trump hat seine weltweiten Zölle mit einer riskanten, aber notwendigen medizinischen Operation für die heimische Wirtschaft verglichen. "Der Patient lebt und erholt sich", schrieb Trump am Donnerstag in Großbuchstaben auf seiner Onlineplattform Truth Social. Seine Prognose laute: Der Patient werde künftig "stärker, größer, besser und widerstandsfähiger" sein.

US-Defizit im Außenhandel im Februar knapp unter Rekordhoch

Das Außenhandelsdefizit der USA hat sich im Februar verringert, bleibt aber auf sehr hohem Niveau. Wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte, überstieg der Wert der Importe den der Exporte im Februar um 122,7 Milliarden US-Dollar (gut 113 Milliarden Euro). Das Defizit sank gegenüber dem Vormonat zwar etwas, liegt aber weiter nahe dem Rekordwert von gut 130 Milliarden Dollar vom Januar.

Textgröße ändern: