The National Times - Hochrangige Vertreter aus rund 40 Staaten beginnen Petersberger Klimadialog

Hochrangige Vertreter aus rund 40 Staaten beginnen Petersberger Klimadialog


Hochrangige Vertreter aus rund 40 Staaten beginnen Petersberger Klimadialog
Hochrangige Vertreter aus rund 40 Staaten beginnen Petersberger Klimadialog / Foto: © AFP/Archiv

Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus rund 40 Staaten sind am Dienstag in Berlin zum Petersberger Klimadialog zusammengekommen, um neuen Schwung in die internationale Klimadiplomatie zu bringen. Es gehe darum, "in diesen turbulenten Zeiten den Weg vorwärts in der internationalen Klimakooperation zu besprechen", sagte die Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Auswärtigen Amt, Jennifer Morgan, zum Auftakt.

Textgröße ändern:

Schwerpunkte des zweitägigen Treffens sind Beratungen über das anstehende Nachschärfen der nationalen Klimaziele sowie die finanzielle Unterstützung von Ländern des globalen Südens bei Klimaschutz und Klimaanpassung. Der Klimadialog dient damit der Vorbereitung der nächsten UN-Konferenz im November im brasilianischen Belém.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) wies vor dem Beginn der Beratungen nachdrücklich auf die Dringlichkeit zusätzlicher Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung hin. "Wer Klimaschutz in diesen unruhigen Zeiten als teuer, lästig oder überflüssig abtut, der kann nicht rechnen", warnte sie. "Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir es in Zukunft noch mit weitaus höheren Kosten zu tun bekommen."

Belastet wird die Klimadiplomatie derzeit durch die Abwendung der USA vom Pariser Klimaschutzabkommen und deren auch finanzielle Konsequenzen. Am Mittwoch wollen UN-Generalsekretär António Guterres, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie Baerbock im Rahmen des Klimadialogs sprechen.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Energiekonzerne wollen Projekt für CO2-Einlagerung vor Norwegen deutlich ausweiten

Die Energiekonzerne Equinor, Shell und Total wollen ihr kommerzielles Projekt zur Einlagerung von CO2 vor der norwegischen Küste deutlich ausweiten. Im Rahmen des "Northern Lights" getauften Vorhabens sollen künftig fünf Millionen Tonnen CO2 am Meeresgrund eingelagert werden, wie die das Joint-Venture der drei Konzerne am Donnerstag mitteilte. Zunächst war eine Kapazität von 1,5 Millionen Tonnen vorgesehen.

Koalitionsverhandlungen: Grüne kritisieren "Frontalangriff auf den Klimaschutz"

Die Grünen haben die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Klima und Energie in den Koalitionsgesprächen von Union und SPD scharf kritisiert. "Wenn die Berichte aus den Koalitionsverhandlungen zutreffen, planen CDU, CSU und SPD einen Frontalangriff auf den Klimaschutz", sagte Fraktionschefin Katharina Dröge am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Es werde darüber verhandelt, das Heizungsgesetz "zu entkernen, das Deutschlandticket zu verteuern, den Kohleausstieg hinauszuzögern und neue Gasförderung im Inland zu ermöglichen", kritisierte Dröge.

Baerbock betont internationale Zusammenarbeit beim Klimaschutz

Angesichts aktueller geopolitischer Herausforderungen hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit beim Klimaschutz und die Rolle von Plattformen wie der UN-Klimakonferenz betont. Dadurch könnten "alte Klüfte" überwunden und neue Lösungen gefunden werden, sagte die Ministerin am Mittwoch zum Auftakt des zweiten Tags des Petersberger Klimadialogs in Berlin.

Hochrangige Vertreter aus rund 40 Staaten beginnen Petersberger Klimadialog

Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus rund 40 Staaten sind am Dienstag in Berlin zum Petersberger Klimadialog zusammengekommen, um neuen Schwung in die internationale Klimadiplomatie zu bringen. Es gehe darum, "in diesen turbulenten Zeiten den Weg vorwärts in der internationalen Klimakooperation zu besprechen", sagte die Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Auswärtigen Amt, Jennifer Morgan, zum Auftakt.

Textgröße ändern: