The National Times - Nach Ungarn meldet auch Slowakei Fälle von Maul- und Klauenseuche

Nach Ungarn meldet auch Slowakei Fälle von Maul- und Klauenseuche


Nach Ungarn meldet auch Slowakei Fälle von Maul- und Klauenseuche
Nach Ungarn meldet auch Slowakei Fälle von Maul- und Klauenseuche / Foto: © AFP

In der Slowakei sind mehrere Fälle der hochansteckenden Tierkrankheit Maul- und Klauenseuche (MKS) bestätigt worden. Der Erreger sei bei Kühen auf drei Höfen im Süden des Landes nahe der ungarischen Grenze nachgewiesen worden, sagte Landwirtschaftsminister Richard Takac am Freitag. In Ungarn waren vor zwei Wochen erste Fälle der Tierseuche festgestellt worden. In beiden Ländern handelt es sich um den ersten MKS-Ausbruch seit 50 Jahren.

Textgröße ändern:

Takac sprach von einem "sehr ernsten und sehr großem Problem". Die Symptome traten demnach erstmals am Dienstag auf. Die drei betroffenen Höfe haben jeweils 600 bis 1000 Kälber und Milchkühe. Ein Sprecher für zwei der betroffenen Betriebe kündigte die Tötung aller Tiere an und sprach von einem "Desaster für die Landwirtschaft".

MKS ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Klauentieren, also Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen. Auch viele Zoo- und Wildtiere können an MKS erkranken. Für Menschen ist die Seuche ungefährlich. Allerdings können sie das Virus übertragen. Für die Landwirtschaft bedeutet ein Ausbruch der MKS massive wirtschaftliche Einbußen.

In Deutschland war MKS Anfang Januar bei drei Wasserbüffeln in Brandenburg festgestellt worden. In mehreren verbundenen Betrieben wurden daraufhin Tiere gekeult, es wurden Transportverbote verhängt und eine Sperrzone eingerichtet. Weitere Fälle traten nicht auf, seit vergangenem Mittwoch gilt Deutschland wieder offiziell als MKS-frei.

R.Campbell--TNT

Empfohlen

Union und SPD wollen Teil der Klinikreform aus Sondervermögen bezahlen

Die Verhandler der Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege in den Koalitionsgesprächen von Union und SPD haben sich darauf geeinigt, einen Teil der Krankenhausreform über das Milliarden-Sondervermögen Infrastruktur zu finanzieren. Den bisher für die gesetzlichen Krankenkassen vorgesehenen Anteil für den Transformationsfonds für Krankenhäuser "finanzieren wir aus dem Sondervermögen Infrastruktur", heißt es in dem Finalen Papier der Arbeitsgruppe, das am Mittwoch in Berlin bekannt wurde.

Bericht: Union und SPD wollen Teil der Klinikreform aus Sondervermögen bezahlen

Die Verhandler der Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege in den Koalitionsgesprächen von Union und SPD haben sich einem Bericht zufolge darauf geeinigt, einen Teil der Krankenhausreform über das Milliarden-Sondervermögen Infrastruktur zu finanzieren. Den bisher für die gesetzlichen Kassen vorgesehenen Anteil für den Transformationsfonds für Krankenhäuser "finanzieren wir aus dem Sondervermögen Infrastruktur", zitierte die Mediengruppe Bayern am Mittwoch aus dem Papier der Arbeitsgruppe.

Statistik: Todesfälle durch Darmkrebs binnen 20 Jahren um 17 Prozent gesunken

In Deutschland sterben immer weniger Menschen an Darmkrebs. Die Zahl der Todesfälle sank hierzulande binnen 20 Jahren um 17 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Demnach starben im Jahr 2023 rund 24.100 Menschen an der Erkrankung, 2003 waren es noch 28.900.

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit sagt Besuch in Leipzig wegen Krankheit ab

Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit hat ihren Besuch bei der Leipziger Buchmesse wegen ihrer chronischen Lungenerkrankung abgesagt. Die Prinzessin sei für zwei Wochen krankgeschrieben und könne in dieser Zeit ihre königlichen Pflichten nicht wahrnehmen, teilte der Palast am Montag mit. Die schwere Lungenerkrankung der 51-Jährigen hatte sich nach Angaben des Königshauses zuletzt verschlechtert. Mette-Marit habe "täglich Symptome und Beschwerden, die sich auf die Erfüllung ihrer Pflichten auswirken", hatte der Palast am 6. März erklärt.

Textgröße ändern: