The National Times - Urteil: Masken- und Testpflicht an Brandenburger Grundschulen war rechtens

Urteil: Masken- und Testpflicht an Brandenburger Grundschulen war rechtens


Urteil: Masken- und Testpflicht an Brandenburger Grundschulen war rechtens
Urteil: Masken- und Testpflicht an Brandenburger Grundschulen war rechtens / Foto: © AFP/Archiv

Die Masken- und Testpflicht an Brandenburger Grundschulen während der Covid-19-Pandemie war einem Gerichtsurteil zufolge rechtens. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg in einem Normenkontrollverfahren bereits am 22. Januar, wie das OVG am Freitag in Berlin mitteilte. Antragsteller waren ein minderjähriger Junge und seine Eltern.

Textgröße ändern:

Die Beschränkungen seien verhältnismäßig gewesen, befand das OVG. Für Grundschulen bestanden demnach zahlreiche Ausnahmen und Abmilderungen. So mussten die Schülerinnen und Schüler während der Pausen, im Sportunterricht und während des Lüftens keine Masken tragen. Die Tests konnten zu Hause in vertrauter Umgebung vorgenommen werden. Diejenigen, die sich keinem Test unterziehen wollten, konnten am Distanzunterricht teilnehmen.

Dem verfassungsrechtlichen Bildungsanspruch sei damit genügt worden, erklärte das OVG. Zudem hätten die Regelungen dem Schutz des Lebens und der Gesundheit einer Vielzahl von Menschen gedient.

Die Revision zum Bundesverwaltungsgericht wurde durch das Gericht nicht zugelassen. Dagegen kann Beschwerde eingelegt werden.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Union und SPD wollen Teil der Klinikreform aus Sondervermögen bezahlen

Die Verhandler der Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege in den Koalitionsgesprächen von Union und SPD haben sich darauf geeinigt, einen Teil der Krankenhausreform über das Milliarden-Sondervermögen Infrastruktur zu finanzieren. Den bisher für die gesetzlichen Krankenkassen vorgesehenen Anteil für den Transformationsfonds für Krankenhäuser "finanzieren wir aus dem Sondervermögen Infrastruktur", heißt es in dem Finalen Papier der Arbeitsgruppe, das am Mittwoch in Berlin bekannt wurde.

Bericht: Union und SPD wollen Teil der Klinikreform aus Sondervermögen bezahlen

Die Verhandler der Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege in den Koalitionsgesprächen von Union und SPD haben sich einem Bericht zufolge darauf geeinigt, einen Teil der Krankenhausreform über das Milliarden-Sondervermögen Infrastruktur zu finanzieren. Den bisher für die gesetzlichen Kassen vorgesehenen Anteil für den Transformationsfonds für Krankenhäuser "finanzieren wir aus dem Sondervermögen Infrastruktur", zitierte die Mediengruppe Bayern am Mittwoch aus dem Papier der Arbeitsgruppe.

Statistik: Todesfälle durch Darmkrebs binnen 20 Jahren um 17 Prozent gesunken

In Deutschland sterben immer weniger Menschen an Darmkrebs. Die Zahl der Todesfälle sank hierzulande binnen 20 Jahren um 17 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Demnach starben im Jahr 2023 rund 24.100 Menschen an der Erkrankung, 2003 waren es noch 28.900.

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit sagt Besuch in Leipzig wegen Krankheit ab

Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit hat ihren Besuch bei der Leipziger Buchmesse wegen ihrer chronischen Lungenerkrankung abgesagt. Die Prinzessin sei für zwei Wochen krankgeschrieben und könne in dieser Zeit ihre königlichen Pflichten nicht wahrnehmen, teilte der Palast am Montag mit. Die schwere Lungenerkrankung der 51-Jährigen hatte sich nach Angaben des Königshauses zuletzt verschlechtert. Mette-Marit habe "täglich Symptome und Beschwerden, die sich auf die Erfüllung ihrer Pflichten auswirken", hatte der Palast am 6. März erklärt.

Textgröße ändern: