The National Times - Zwei Verdächtige nach tödlicher Gewalt auf Straße in Kassel in Untersuchungshaft

Zwei Verdächtige nach tödlicher Gewalt auf Straße in Kassel in Untersuchungshaft


Zwei Verdächtige nach tödlicher Gewalt auf Straße in Kassel in Untersuchungshaft
Zwei Verdächtige nach tödlicher Gewalt auf Straße in Kassel in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Ein Mann und eine Frau, die im hessischen Kassel einen 44-Jährigen auf offener Straße erstochen haben sollen, sitzen in Untersuchungshaft. Die Ermittler werfen dem 37-Jährigen und der 28-Jährigen vorsätzlichen Totschlag vor, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie sollen dem Mann in Tötungsabsicht Stich- und Schnittverletzungen zugefügt haben.

Textgröße ändern:

Ein Fahrradfahrer hatte den leblosen 44-Jährigen in der Nacht zum Donnerstag auf der Straße im Stadtteil Rohenditmold liegend gefunden. Die Leiche wies Stich- und Schnittverletzungen auf. Ein Notarzt stellte den Tod fest. Nahe dem Fundort wurde zunächst ein anderer 37-Jähriger festgenommen. Ein dringender Tatverdacht gegen ihn erhärtete sich aber nicht, so dass er wieder entlassen wurde.

Stattdessen wurden die beiden Verdächtigen identifiziert und nach einer Öffentlichkeitsfahndung am Freitag in Melsungen festgenommen. Sie sollen das Opfer persönlich gekannt haben. Die Hintergründe der Tat waren weiter unklar.

Ob die beiden auch für ein weiteres Tötungsdelikt in Kassel am Donnerstag verantwortlich sind, wurde ermittelt. Rettungskräfte waren am Donnerstagnachmittag zu einer Wohnung im Stadtteil Kirchditmold gerufen worden. Dort fanden sie einen erstochenen 51-Jährigen. Auch hier waren die Hintergründe weiter unklar.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Landesweite Proteste in Israel gegen Netanjahus Regierung

In Israel haben am Donnerstagabend Tausende Menschen gegen die Verabschiedung eines umstrittenen Gesetzes protestiert, das gewählten politischen Amtsträgern mehr Macht bei der Ernennung von Richtern einräumt. "Die Regierung will, dass wir die Geiseln vergessen, sie will den Chef des Schin Bet entlassen", sagte Ex-Generalmajor Noam Tibon in einer Rede bei einer Großkundgebung in Tel Aviv mit Blick auf den Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 und die Entlassung von Inlandsgeheimdienstchef Ronen Bar. "Aber sie hat nicht die Macht, das zu tun, wenn wir wie eine Mauer zusammenstehen."

Vier Schwerverletzte bei Messerangriff in Amsterdam

Bei einem Messerangriff in Amsterdam sind vier Menschen schwer verletzt worden. Ein Verdächtiger sei in Gewahrsam genommen worden, nachdem er von einem Passanten überwältigt worden sei, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Hintergründe des Vorfalls in der niederländischen Metropole waren demnach zunächst unklar.

Fünf Verletzte bei Messerangriff in Amsterdam

Bei einem Messerangriff in Amsterdam sind fünf Menschen verletzt worden. Ein Verdächtiger sei in Gewahrsam genommen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Hintergründe des Vorfalls in der niederländischen Metropole waren demnach zunächst unklar. Auch Informationen zum Zustand der Verletzten gab es zunächst nicht.

Papst Franziskus will "Urbi et Orbi"-Segen an Ostersonntag sprechen

Der nach fünf Wochen aus dem Krankenhaus entlassene Papst Franziskus will am Ostersonntag den Segen "Urbi et Orbi" ("Der Stadt und dem Erdkreis") sprechen. Ein am Donnerstag vom Vatikan veröffentlichter Kalender erwähnte den Termin des Segens am 20. April sowie eine Heiligsprechung am 27. April, ohne weitere Details zu nennen. Beide Akte können eigentlich nur vom Papst vorgenommen werden.

Textgröße ändern: